Das Training

In den Sommermonaten, oder wenn die Temperaturen deutlich im zweistelligen Bereich sind, ist Trainingspause angesagt. Die Hunde können im Freilauf ihre "Freizeit" geniessen. In dieser Zeit arbeite ich nur an der Gehorsamkeit und über mit den Leadern die Kommandos.

Sobald die Temperaturen dann im Herbst wieder sinken geht es los. Die Hunde haben bereits ein Gespür dafür und werden zunehmend unruhiger.

Beginne ich damit die Ausrüstung für die ersten Trainingsläufe klar zu machen, dann gibt es kaum mehr ein Halten.

Die Hunde wollen endlich los und das Training kann beginnen.

Die ersten Trainingeinheiten sind eher kurz. Die Streckenlänge beträgt dann so ca. 4-5 km und die Hunde müssen sich wieder, trotz allem Übermut, an Disziplin und Ordnung gewöhnen.

Nach und nach werden die Trainingsläufe wieder länger. Der erste Muskelkater ist vergangen, die Kondition kommt zurück und die Muskeln bauen sich wieder auf.

Jetzt ist es an der Zeit, dass man ein paar Dinge bei den Hunden ins Gedächtnis zurück ruft. So bemühe ich mich, zum Beispiel, die Stecken zu variieren, um die Leader "wach zu halten", denn ansonsten verfallen sie in einen Trott aus Gewöhnung. Dann provoziere ich auch das Vorbeifahren an anderen Hunden. Ich bestehe darauf, dass andere Hunde ignoriert werden. Maximal ein "hinsehen" ist erlaubt.

Das ist dann auch die Zeit der Trainingslager gekommen. Ich fahre mit dem Team immer wieder zu anderen Orten in Deutschland, treffe mich mit Gleichgesinnten und trainiere über viele Kilometer.

Sind dann die Hunde fit für die langen Strecken auf Schnee, dann kann es endlich auf die Longtrail-Etappen-Rennen gehen.